Deutsche
Epilepsievereinigung

Einfälle Nr. 113, 29. Jahrgang, 1. Quartal 2010

titelthema

Epilepsie im Kleinkindalter

Eine Übersicht über Epilepsie-Formen und Behandlungsmöglichkeiten




Titelbild, Einfälle Nr. 113

Epilepsie bezeichnet das wiederholte Auftreten unprovozierter epileptischer Anfälle. Etwa 0,5–1% der Bevölkerung erkranken im Laufe des Lebens an einer Epilepsie; ein Viertel der Neuerkrankten sind Kinder. In den Industrieländern erkranken im Mittel etwa 50 von 100.000 Kindern jedes Jahr neu an einer Epilepsie.

 

Voraussetzung für eine erfolgreicheTherapie ist die richtige Einordnung des Epilepsiesyndroms (der Art der Epilepsie), die sich vor allem auf die Ätiologie (Ursachen) und die einzelnen Anfallstypen stützt. Hauptsächlich unterschieden werden symptomatische Epilepsien mit nachgewiesener oder vermuteter Ursache (früher kryptogen genannt) und idiopathische Epilepsien (ohne fassbare Ursache) mit genetischem Hintergrund, bei denen der Patient neben der Epilepsie neurologisch unauffällig ist. Bei optimaler Therapie können ca. 70% der Patienten von Anfällen befreit werden.

 

Auszug aus den aktuellen Einfällen

 

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